PILOSITH®/UP 40 - Lehm-Unterputz, trocken
PILOSITH UP 40 – der Lehm-Unterputz für einen starken Wandaufbau
Unebene Innenwände ausgleichen, einen tragfähigen Putzgrund schaffen und diffusionsoffen weiterbauen: PILOSITH UP 40 ist die solide Basis für Sanierung, Renovierung und Neubau. Der trockene Lehmputzmörtel nach DIN 18947 lässt sich auf vielen mineralischen Untergründen einsetzen und eignet sich besonders dort, wo unterschiedliche Putzstärken sicher ausgeglichen werden müssen.
Die Mischung aus Ziegeltonmehl, Lehm und ausgewählten Natursanden ergibt einen rein mineralischen Lehmputz mit gebrochener Körnung von 0–2 mm. Die fertige Putzfläche ist wasserdampfdurchlässig, kapillar leitfähig und raumklimaregulierend. UP 40 kann von Hand oder mit der Putzmaschine verarbeitet, gefilzt oder geglättet und anschließend vielseitig gestaltet werden.
Was PILOSITH UP 40 besonders praktisch macht
- Gleicht unebene Wände aus: ideal bei wechselnden Putzstärken und im Altbaubestand.
- Vielseitig im Innenbereich: als Unterputz sowie auf homogenen Untergründen auch als einlagiger Innenputz einsetzbar.
- Gut zu verarbeiten: maschinengängig und ebenso für die Verarbeitung von Hand geeignet.
- Saubere Oberflächen: die feine Körnung lässt sich gut filzen und glätten.
- Offener Wandaufbau: wasserdampfdurchlässig, kapillar leitfähig und raumklimaregulierend.
- Flexibel weiterbearbeiten: naturfarben belassen, mit Lehm-Oberputz veredeln oder diffusionsoffen streichen.
- Einfach zu bevorraten: trocken und witterungsgeschützt unbegrenzt lagerfähig.
Geeignet für Altbau, Sanierung und Neubau
UP 40 ist ein Lehm-Unterputz für Innenwände in Wohn-, Büro- und Gewerberäumen. Er eignet sich für Renovierungen, denkmalgeschützte Gebäude und neue Wandaufbauten. Nach passender Vorbereitung kann er unter anderem auf folgenden Untergründen verarbeitet werden:
- tragfähigen Altputzen
- Kalkzement- und Zementputzen
- bestehenden Lehmputzen
- Ziegel- und Porenbetonmauerwerk
- hydraulisch gebundenen Unterputzen
- Schilfrohr und Ziegeldrahtgewebe
Der passende Untergrund entscheidet
Der Putzgrund muss fest, trocken, frostfrei, tragfähig und gleichmäßig saugfähig sein. Staub, Schmutz, Schalöl, Sinterhaut und andere Trennmittel werden vollständig entfernt. Bereits vorhandene Unterputze müssen abgebunden und gleichmäßig ausgetrocknet sein.
- Wenig saugende Flächen wie Klinker oder Beton: mit einem geeigneten Haftvermittler auf Quarzkorngrundierung vorbereiten und 24 Stunden trocknen lassen. Anschließend zunächst etwa zwei Drittel der vorgesehenen Putzstärke auftragen und zahnen; das letzte Drittel folgt nach der Durchtrocknung.
- Stark saugende oder glatte Flächen: abhängig vom Untergrund vornässen, aufrauen oder mit einem geeigneten Haftvermittler beziehungsweise einer Aufbrennsperre vorbereiten.
- Lehmsteine: erst verputzen, wenn sie sich an die Feuchte des Innenraums angeglichen haben.
Anmischen und verarbeiten
- Für einen 25-kg-Sack zunächst etwa 6 Liter Wasser vorlegen.
- Das Trockenpulver mit dem Quirl zu einer möglichst steifen, gut verarbeitbaren Konsistenz anmischen. Wasser- und Raumtemperatur beeinflussen die benötigte Wassermenge.
- UP 40 nicht mit anderen Materialien mischen, damit die natürliche Bindekraft des Lehms erhalten bleibt.
- Den Putz von Hand oder mit einer marktüblichen Putz- und Mischmaschine auftragen. Die Auftragsstärke beträgt 4–30 mm.
- Die Oberfläche filzen oder glätten und den Putz anschließend gleichmäßig und vollständig austrocknen lassen.
Der angemischte Putz bleibt etwa zwei Tage verarbeitbar. Bereits angetrocknetes Material kann mit Wasser erneut aufgerührt werden. Ist eine Armierung erforderlich, wird das PILOSITH PG 5 Putzgewebe im oberen Drittel der Putzlage eingebettet.
Natürlich sichtbar oder individuell gestaltet
Die wesersandsteinfarbene Oberfläche kann als fertiges, natürliches Oberflächenbild erhalten bleiben. Dafür wird sie im lederharten Zustand durchgerieben und nach vollständiger Trocknung leicht angefeuchtet und mit einem Schwammreibebrett abgerieben.
Für eine feinere Oberfläche lässt sich der Putz mit PILOSITH OP 10 Lehm-Oberputz, einem Lehm-Feinputz oder Lehm-Streichputz weiterbearbeiten. Geeignet sind außerdem offenporige, spannungsarme Anstriche wie Lehmfarben, Kalk-Kaseinfarben, Kalkfarben und Silikatfarben.
Technische Daten
| Produktart | Werktrockener Lehmputzmörtel für innen |
|---|---|
| Klassifizierung | DIN 18947 – LPM 0/2 – S I – 1,8 |
| Zusammensetzung | Ziegeltonmehl, Lehm als Bindemittel und Natursande |
| Farbe | Wesersandsteinfarben |
| Körnung | 0–2 mm |
| Auftragsstärke | 4–30 mm |
| Rohdichte | 1.639 kg/m³ |
| Druckfestigkeit / Biegezugfestigkeit | 1,3 N/mm² / 0,6 N/mm² |
| Haftfestigkeit | 0,12 N/mm² |
| Wasserdampfdiffusionswiderstand | µ-Wert 5/10 |
| Wärmeleitfähigkeit | 0,58 W/(mK) |
| Wasserdampfadsorption | WS III |
| Schwindung / Abrieb | 1,4 % / < 1,1 g |
| Baustoffklasse | A1 |
| Wasserbedarf | Ca. 6 Liter je 25-kg-Sack; ca. 230 Liter je 1.000-kg-Big-Bag |
| Verarbeitbarkeit | Ca. 2 Tage; mit Wasser erneut aufrührbar |
| Lagerung | Trocken und witterungsgeschützt unbegrenzt lagerfähig |
Bedarf berechnen und passendes Gebinde wählen
Mit dem Bedarfsrechner oberhalb der Beschreibung ermittelst du die benötigte Menge aus Fläche und Auftragsstärke. Das Ergebnis zeigt alle verfügbaren Gebindegrößen, jeweils auf volle Einheiten aufgerundet:
- 25 kg Sack: für kleinere Flächen, Ausbesserungen und Ergänzungsmengen
- 500 kg Big Bag: für mittlere Sanierungs- und Ausbauprojekte
- 1.000 kg Big Bag: für große Flächen und umfangreiche Bauvorhaben
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